
Bernadette Staudt-Serf
Arbeitsstelle für Integrationshilfen
im Elementarbereich (AfI)
Poststrasse 50
66333 Völklingen
Tel.: (06898) 98 42 25 oder 98 42 26
Fax: (06898) 98 42-27
Mail:
staudt-serf@caritas-saarbruecken.de
Arbeitsstelle für Integrationshilfen im Elementarbereich
Kooperationsprojekt mit dem Diakonischen Werk an der Saar

"Es gibt keine nicht integrierbaren Kinder, sondern lediglich räumliche, personelle und sachliche Bedingungen, die Integration nicht zulassen" (Angelika Rothmeier, ehemalige Leiterin des integrierten Kindergartens der Evangelisch-französisch-Reformiertengemeinde Frankfurt).
Dieser Gedanke ist die Grundlage für die Arbeitsstelle für Integrationshilfen im Elementarbereich (AfI). Als ökumenische Einrichtung betreut, fördert und unterstützt sie Kinder mit Behinderung in den konfessionellen Kindertageseinrichtungen im Stadtverband Saarbrücken. Speziell ausgebildete Pädagoginnen und Pädagogen gehen in die Kindergärten. Dabei wird nach folgenden Grundsätzen verfahren:
- Wohnortnähe
Alle Kinder sollen die Möglichkeit haben, den Kindergarten ihres Wohnbezirkes zu besuchen. Hierdurch soll auch über den Kindergarten hinaus die soziale Integration für die Kinder und deren Eltern ermöglicht und unterstützt werden. - Ganzheitlichkeit
Jedes Kind soll in seiner Einzigartigkeit, Ganzheitlichkeit und seiner persönlichen Würde gesehen und akzeptiert werden. Dies ist nicht zu vereinbaren mit einer Definition oder Klassifikation des Kindes von seinen Behinderungen, Fehlern und Defiziten her. - Integrierte Therapie
Jedes Kind soll die pädagogische und therapeutische Hilfe, derer es bedarf, so weitgehend wie nur möglich im Alltag seiner Kindergartengruppe erhalten. Dazu ist eine Kooperation der Fachkräfte und sind Bemühungen um eine in den Alltag integrierte Therapie notwendig. - Freiwilligkeit
Am Prinzip der Freiwilligkeit ist sowohl für den Kindergarten als auch für die Eltern festzuhalten. Gleichzeitig müssen jedoch Rahmenbedingungen geschaffen werden, die in jeder Region die pädagogische und soziale Einzelintegration ermöglichen.
Vorrangiges Ziel der Arbeit ist die soziale Integration des Kindes sowie dessen individuelle Förderung im Kindergarten.
Längerfristiges Ziel der Integrationspädagogik ist die Fortentwicklung hin zur Inklusion.

Inklusion braucht eine Pädagogik der Vielfalt, die die besonderen Bedingungen aller Kinder im Blick hat und berücksichtigt.
Im Team arbeiten staatlich anerkannte Erzieherinnen und Diplom-Sozialarbeiterinnen/Diplom-Sozialpädagoginnen mit Zusatzqualifikation
zusammen. Die AfI arbeitet neben der konkreten Arbeit mit Kindern auch in der Beratung der Mitarbeitenden der Kindergartenteams,
der Beratung und Unterstützung der Eltern, auch an der Erarbeitung pädagogischer Zielsetzungen unter Berücksichtigung der
gesamten Persönlichkeit des Kindes aktiv mit. Sie kooperiert mit Therapeuten, Ärzten, Psychologen und arbeitet im Vorfeld
auch mit Schulen zusammen.
Seit mehr als 10 Jahren betreibt der Caritasverband für Saarbrücken und Umgebung e. V. gemeinsam mit dem Diakonischen Werk an der Saar die Arbeitsstelle für Integrationshilfen.
