Subbotnik Russischer Begriff für freiwillige Arbeit
Eltern unterstützen tatkräftig die Kinderstätte Heilig Kreuz auf der Folsterhöhe
Subbotnik Russischer Begriff für freiwillige Arbeit
Eltern unterstützen tatkräftig die Kinderstätte Heilig Kreuz auf der Folsterhöhe
Saarbrücken: Seit Mitte letzten Jahres arbeitet das Integrationsprojektes FolGen auf der Folsterhöhe. Ein zentrales Anliegen der Arbeit ist unter anderem, die Beteiligung von Männern und Frauen am gesellschaftlichen Leben im Wohngebiet zu fördern und zu stärken.
Im Zentrum eines gemeinsamen Gespräches zwischen den FolGen-MitarbeiterInnen Johannes Sinnwell und Jutta Trémezaygues mit dem Team der Kinderstätte standen Überlegungen, wie es gelingen kann, Eltern mit zu beteiligen und welchen Unterstützungsbedarf die Kinderstätte Hl. Kreuz dabei hat. Bald wurde klar, dass im Außengelände der Kinderstätte dringend ein „Frühjahrsputz“ durchgeführt werden muss und dafür möglichst viele helfende Hände notwendig sind. Besonderes Anliegen war dabei auch, russischsprachige Eltern zu erreichen. Und so plante man gemeinsam die Aktion „Subbotnik“. Subbotnik ist ein in Russland entstandener Begriff für einen freiwilligen, unbezahlten Arbeitseinsatz am Samstag. Mit Plakaten, Handzetteln und direkter Ansprache wurde für die Aktion geworben. Nicht nur die Säuberung des Außengeländes sondern auch das Miteinander stand im Vordergrund der Aktion. Bei wunderschönem Wetter standen am 22. April 2009 um 9 Uhr über 20 hilfsbereite Erwachsene ausgerüstet mit Spaten, Rechen und sonstigem Handwerkszeug am Start. Unter fachmännischer Anleitung, mit Unterstützung einiger Erzieherinnen und Johannes Sinnwell machten sich über die Hälfte der Helfenden auf den Weg in das Gelände der Kinderstätte. Es wurde im Bereich des Teiches gesäubert, Laub zusammengefegt und ein Beet angelegt. Die HelferInnen hatten alle Hände voll zu tun. Und während sich die Eltern im Gelände zu Werke gingen, standen sechs Mütter mit Jutta Trémezaygues in der Küche des Pfarrzentrums und kochten für alle ein gemeinsames Mittagessen. Um Punkt 12 Uhr wurde dann gemeinsam gegessen und alle waren sich einig. Es ist viel geschafft und gelacht worden und es gab ein leckeres Mittagessen. Rund um eine gelungen Aktion sowohl für die Kinderstätte als auch für die Eltern und deren Kinder.
