Caritasverband Saarbrücken, 06.11.2009

Landesfachstelle Glücksspielsucht für das Saarland eröffnet

 

 

 

Pressemitteilung

 

 

 

Landesfachstelle Glücksspielsucht für das Saarland eröffnet

 

Zum 1. September 2009 hat die Landesfachstelle Glücksspielsucht Saarland ihre Arbeit aufgenommen. Ziel dieser neuen Landesfachstelle ist es unter anderem, die Öffentlichkeit über die Gefahren der Glücksspielsucht zu informieren, Jugendliche vor den Gefahren von Glücksspielen zu schützen und für betroffene pathologische Glücksspieler Hilfsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dazu sollen Fachkräfte mit pädagogischen und beratenden Aufgaben qualifiziert und staatliche Glücksspielanbieter hinsichtlich ihrer Sozialkonzepte zur Spielsuchtprävention unterstützt werden. Schätzungen zufolge sind im Saarland mehr als 2.000 Menschen von Glückspielsucht betroffen. Hinzu kommen Personen aus dem familiären beziehungsweise sozialen Umfeld, die meistens in die Verschuldungsspirale der Betroffenen mit hinein gezogen werden.

Glücksspielsucht wurde inzwischen als eigenständiges Krankheitsbild innerhalb der psychischen Störungen anerkannt.

 

Träger der Landesfachstelle Glücksspielsucht Saarland sind der Caritasverband Saarbrücken und Umgebung e.V. und das Diakonische Werk an der Saar, gGmbH. Hintergrund für das Einrichten der Landesfachstelle ist das Saarländische Ausführungsgesetz zum Glücksspielstaatsvertrag und das Saarländische Spielbankgesetz. Darin hat sich das Saarland verpflichtet, einen Teil der Einnahmen aus Glücksspielen der staatlichen Veranstalter für die Prävention von Glücksspielsucht einzusetzen. Weitere Informationen sind erhältlich bei: Landesfachstelle Glücksspielsucht Saarland, Johannisstr. 2, 66111 Saarbrücken; Tel.: 0681/3090690

Ansprechpartner sind die Mitarbeiter Hartmut Görgen und Winfried Blum .

Das Land und die Träger kündigen an, die Landesfachstelle Glücksspielsucht Saarland am 08.12.2009 im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorzustellen.

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