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Stand: 17.03.2020

Pressemitteilung

Nachfrage bei neuem Angebot der Familienbüros hoch

Dazu gehören unter anderem der Kinderzuschlag zusätzlich zum Kindergeld oder die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket. Der durch Corona bedingte Verlust des Arbeitsplatzes, der Wegfall von Mini-Jobs oder Kurzarbeit bringt viele Familien und vor allem Alleinerziehende an den Rand des Existenzminimums. Da die Familienbüros in Mayen und Umgebung, in Andernach/Pellenz, im Rhein-Hunsrück-Kreis und in Sulzbach einen sehr einfachen Zugang zu Information und Unterstützung anbieten, wenden sich Familien auch mit anderen durch die Corona-Pandemie bedingten Problemen an die Beraterinnen und Berater, zum Beispiel bei Fragen der Kinderbetreuung.

Diese Erfahrungen machen die Mitarbeiterinnen zum Beispiel am Standort Sulzbach.

"Das Familienbüro ist sehr wichtig für mich. Dort habe ich eine Ansprechpartnerin für die verschiedenen Anträge und bekomme Unterstützung und Hilfe beim Ausfüllen. Trotz meiner guten Deutschkenntnisse sind diese Anträge oft sehr schwer zu verstehen. Viele Informationen und Möglichkeiten für meine Familie kenne ich auch nicht. Dann ist es gut, dass es jemand gibt, der mich über alles informiert und mir bei Fragen zur Seite steht." (Frau aus Syrien, Ehemann schwerbehindert und drei Kinder)

Da auch die neuen Anlaufstellen den Corona-Kontaktbeschränkungen unterliegen, haben die Familienbüros bereits im November zusätzlich zu den vorher vereinbarten Einzelterminen Telefonaktionen durchgeführt. Auch hier war die Nachfrage sehr hoch und das Angebot wurde dankbar angenommen. Ab sofort bieten wir jeden Freitag von 9-12 Uhr eine Telefonsprechstunde an, um über familienpolitische Leistungen zu informieren. (Telefonnummer 06897/983239)

 

Der Caritasverband für die Diözese Trier als Projektträger und die örtlichen Caritasverbände Rhein-Mosel-Ahr, Rhein-Hunsrück-Nahe und Saarbrücken wollen mit den Familienbüros präventiv wirken. Die Arbeit der Caritas-Familienbüros wird von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) wissenschaftlich begleitet. Auf diesem Weg werden unter anderem Empfehlungen an Politik und Fachpraxis für eine verbesserte Inanspruchnahme familienpolitischer Leistungen erarbeitet.

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