Ausbildung zur Altenpflegerin / zum Altenpfleger

Ausbildungsdauer
grundsätzlich drei Jahre
Verkürzung auf 2 Jahre bei Altenpflegehelfer/innen, Krankenpflegehelfer/innen und Heilerziehungspflegehelfer/innen

Ausbildungsstruktur
Die Ausbildung gliedert sich in eine schulische Ausbildung und eine praktische Ausbildung. Die schulische Ausbildung umfasst 2 100 Stunden, die praktische Ausbildung 2 500 Stunden.
Ausbildungsziele

Die Ausbildung vermittelt Kenntnisse und Fertigkeiten, die zur selbständigen, eigenverantwortlichen und ganzheitlichen Pflege, einschließlich Beratung, Begleitung und Betreuung alter Menschen erforderlich sind. Dazu gehören z. B.
die Pflege alter Menschen planen, durchführen, dokumentieren und evaluieren
bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken
alte Menschen bei der Tagesgestaltung unterstützen
Anleitung, Beratung und Unterstützung alter Menschen sowie deren Angehörige
umfassende Begleitung Sterbender
Mitwirkung bei qualitätssichernden Maßnahmen in Pflege, Betreuung und Behandlung
In der praktischen Ausbildung werden die Auszubildenden an die eigenverantwortliche Übernahme der pflegerischen Aufgaben herangeführt.

Praktische Ausbildung
Sie findet in einer stationären Pflegeeinrichtung und bei einem ambulanten Pflegedienst statt. Weitere Ausbildungsabschnitte z. B. in Krankenhäusern mit geriatrischem Schwerpunkt oder geriatrischen Rehabilitationseinrichtungen sind möglich.
In dem ausbildenden Betrieb muss ein Ausbildungsplan erstellt werden. Die Auszubildenden werden von Praxisanleitern (Ausbildern) betreut. Ausbildungsbetrieb und Altenpflegeschule kooperieren miteinander.

Schulische Ausbildung
Unterrichtet wird in Altenpflegeschulen. Da das Lernen stärker auf die konkreten beruflichen Aufgaben und Handlungsabläufe in der Altenpflege ausgerichtet ist, findet in den Schulen ein fächerübergreifender Unterricht in Lernfeldern statt.
Am Ende eines jeden Ausbildungsjahres erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Zeugnis. Die Ausbildung endet mit einer Prüfung, die aus einem schriftlichen, einem mündlichen und einem praktischen Teil besteht.
Ausbildungsvertrag

Die Altenpflegeschülerin oder der Altenpflegeschüler schließt mit dem Ausbildungsbetrieb einen Ausbildungsvertrag. Mit Vertragsabschluss meldet der Ausbildungsbetrieb die Auszubildende oder den Auszubildenden an der Altenpflegesschule an, mit der er einen Kooperationsvertrag abgeschlossen hat. Der ausbildende Betrieb ist verpflichtet, während der gesamten Dauer der Ausbildung Ausbildungsvergütung zu zahlen. Umschülerinnen und Umschüler erhalten Unterhaltsgeld nach dem Sozialgesetzbuch, Drittes Buch (SGBIII)

Informationen zu Altenpfleger/in

Zugangsvoraussetzungen

  • gesundheitliche Eignung
  • Realschulabschluss bzw. einen als gleichwertig anerkannten Bildungsabschluss oder
  • Hauptschulabsschluss, wenn außerdem eine Ausbildung als Altenpflegehelfer/in oder
  • Krankenpflegehelfer/in oder eine andere, mindestens zwei Jahre dauernde Ausbildung abgeschlossen wurde.

Schutz der Berufsbezeichnung

Die Erlaubnis, die Berufsbezeichnung "Altenpflegerin" oder "Altenpfleger" zu führen, wird von der zuständigen Behörde erteilt wenn folgende drei Kriterien erfüllt sind:

  • bestandene Abschlussprüfung
  • keine Anhaltspunkte für eine Unzuverlässigkeit zur Ausübung des Berufes
  • gesundheitliche Eignung

Ä r z t l i c h e s A t t e s t

Formular Eignung DOC

Formular Eignung PDF

Ausbildung zur Altenpflegerhelferin / zum Altenpflegerhelfer

Ausbildungsdauer
grundsätzlich ein Jahr
entspricht dem ersten Ausbildungsjahr in der Altenpflege

Ausbildungsstruktur
Die Ausbildung gliedert sich in eine schulische Ausbildung und eine praktische Ausbildung. Die schulische Ausbildung umfasst 700 Stunden, die praktische Ausbildung 900 Stunden.
Ausbildungsziel

Die Ausbildung vermittelt Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für eine qualifizierte Betreuung und Pflege alter Menschen unter Anleitung einer Pflegefachkraft erforderlich sind.
Praktische Ausbildung

Sie findet in einer stationären Pflegeeinrichtung und bei einem ambulanten Pflegedienst statt.
In dem ausbildenden Betrieb muss ein Ausbildungsplan erstellt werden. Die Auszubildenden werden von Praxisanleitern (Ausbildern) betreut. Ausbildungsbetrieb und Altenpflegeschule kooperieren miteinander.

Schulische Ausbildung
Unterrichtet wird in Altenpflegeschulen. Da das Lernen stärker auf die konkreten beruflichen Aufgaben und Handlungsabläufe in der Altenpflege ausgerichtet ist, findet in den Schulen ein fächerübergreifender Unterricht in Lernfeldern statt.
Die Ausbildung endet mit einer Prüfung, die aus einem schriftlichen, einem mündlichen und einem praktischen Teil besteht.

Ausbildungsvertrag
Die Altenpflegehilfeschülerin oder der Altenpflegehilfeschüler schließt mit dem Ausbildungsbetrieb einen Ausbildungsvertrag. Mit Vertragsabschluss meldet der Ausbildungsbetrieb die Auszubildende oder den Auszubildenden an der Altenpflegesschule an, mit der er einen Kooperationsvertrag abgeschlossen hat. Der ausbildende Betrieb ist verpflichtet während der gesamten Dauer der Ausbildung Ausbildungsvergütung zu zahlen. Umschülerinnen und Umschüler erhalten Unterhaltsgeld nach dem Sozialgesetzbuch,Drittes Buch (SGBIII).

Informationen zu Altenpflegehelfer/in

Zugangsvoraussetzungen

  • gesundheitliche Eignung und
  • Hauptsschulabschluss bzw. der Nachweis eines gleichwertigen Bildungsabschlusses und
  • Abschluss einer mindestens zwei Jahre dauernden Berufsausbildung oder
  • mindestens dreimonatiges Praktikum in einer Einrichtung der Altenhilfe oder Führung eines Familienhaushaltes
  • Freiwilliges Soziales Jahr
  • Grundwehrdienst mit abgeschlossener Sanitätsprüfung
  • Zivildienst

Schutz der Berufsbezeichnung

Die Erlaubnis, die Berufsbezeichnung "Altenpflegehelferin" oder "Altenpflegehelfer" zu führen, wird von der zuständigen Behörde erteilt bei:

  • bestandener Abschlussprüfung

  • keinen Anhaltspunkten für eine Unzuverlässigkeit zur Ausübung des Berufes und

  • gesundheitlicher Eignung.


Ä r z t l i c h e s A t t e s t

Formular Eignung DOC

Formular Eignung PDF