Bahnhofsmission

Mitarbeiter der Bahnhofsmission
Ein Kooperationsprojekt mit dem Diakonischen Werk An der Saar

Mitarbeiter der Bahnhofsmission am Bahnsteig

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bahnhofsmission versuchen diese Probleme so weit wie möglich zu lindern.

Die Arbeit der Ökumenischen Bahnhofsmission Saarbrücken ist gemeinsamer sozialer Dienst christlicher Kirchen am Bahnhof. Die Bahnhofsmission ist erfahrbare Kirche am Bahnhof - an einem Ort, der in besonderer Weise zugleich Mitte und Rand einer Stadt darstellt. Bahnhofsmission erlebt den Bahnhof einerseits als Drehscheibe des Verkehrs, wo Reisende aufbrechen und ankommen, um am Leben teilzunehmen, andererseits als Endstation von Menschen, deren Erwartungen an das Leben enttäuscht wurden und die deshalb aufgeben wollen.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tun ihren Dienst ehrenamtlich. Die Bahnhofsmission ist von Montag - Freitag von 08.00 Uhr - 18.00 Uhr besetzt.

Bahnhofsmissionen gibt es seit über 100 Jahren in Deutschland. Die Bahnhofsmission hat sich immer den Herausforderungen der jeweiligen Zeit gestellt und ihre Aufgaben entsprechend verändert. Seit Bestehen der Deutschen Bahn AG werden viele klassische Aufgaben der Bahnhofsmission durch den Service der Deutschen Bahn AG übernommen. Die Umstellung, die jetzt auf die Bahnhofsmission zukommt, heißt erfahrbare Kirche am Bahnhof zu werden. Das bedeutet, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darin geschult werden, zu erkennen, wer Hilfe nötig hat. Da sind bei den Besuchern des Bahnhofs Unsicherheiten, Ängste, Orientierungsprobleme. Bei älteren Menschen sind es Schwierigkeiten mit den technischen Einrichtungen. Enttäuschte, die vergeblich warten. Die Bahnhofsmission bietet außerdem einen Raum der Ruhe in der ruhelosen Zone des Hauptbahnhofs Saarbrücken. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben Zeit zuzuhören. Sie versuchen zu vermitteln, zu beraten und zu helfen soweit es ihnen möglich ist.